Unser Hotel in La Paz, mitten im Zentrum
super Platz

10.10.2009 Rurrenabaque

Unser 4-Tages-Ausflug nach Rurrenabaque war sehr schön. Der Fluss wimmelte nur so von Kaimanen und Alligatoren (Kaimane sind größer als Alligatore, wir sagen eh zu allen Krokodile) und die großen Capybaras (Flussschweine) gab es rudelweise. Verschiedenste bunte Vögel, kleine und große, Reiher, Komorane, Störche, Raubvögel und sogar Tucane flogen herum. Leider blieben die für's Foto nicht still sitzen, wie wir das von Galapagos gewöhnt waren. So gibt es nur eine kleine Auswahl. Brüllaffen beendeten unseren Schlaf und Kapuzineräffchen wollten die Früchte von unserem Frühstück. Sogar eine Anaconda wurde in einem Baum gesichtet und eine Kobra hat ihre fast 3 m lange Haut zum Angucken liegen lassen. Im trüben Wasser wurde erfolgreich nach Piranhas gefischt und ganz Mutige wagten sich in die braunen Fluten um mit den Flussdelphinen zu schwimmen. Wir schauten lieber von außen zu und versuchten ein Foto von ihnen zu erhaschen. Leider nicht gelungen, sie zeigten uns immer nur ihren rosafarbenen Rücken.

Den Dschungel lassen wir sausen, damit wir uns nicht ganz von der Höhe entwöhnen. Wolfgang hat Probleme ziemlich Probleme damit. Ihm ist morgens immer schlecht und er muss fürchterlich würgen. Hört sich lustig an, ist es aber nicht. Es geht ihm mit der Zeit auf die Psyche und und kostet ihn Kraft. Am liebsten würde er sofort ins Tiefland. Wir hätten aber so gerne noch die größte Salzwüste der Welt, Salar de Uyuni, gesehen. Mit dem Motorrad jede Menge schlechte Piste mit Sand. Unser Lenkkopflager ist leider nicht mehr in Ordnung und wir hatten Ersatz nach La Paz an eine Werkstatt schicken lassen. Als wir dort ankamen stellten wir fest, dass es diese nicht mehr gibt. Wir erfuhren später bei einer Hondawerkstatt, dass sie bereits seit 6 Monaten geschlossen ist. Außerdem brechen an unserem Hinterreifen die Stollen ein. Wir können davon ausgehen, dass wir erst in Santiago de Chile Lenkkopflager und Reifen erneuern können.

13.10.2009 San Pedro de Atacama/Chile

So entscheiden wir uns für den einfachen Weg. Nicht über den Altiplano, sondern außen herum auf toll ausgebauter Straße an der Küste von Chile entlang nach San Pedro de Atacama, liegt auf 2600 m. Von hier aus machen wir eine 4-Tagestour mit dem Jeep wieder hoch nach Uyuni/Bolivien und schlagen so alle Fliegen mit einer Klappe, soll heißen sämtliche Lagunen, Geysire, Salzwüste etc. und haben unsere Knochen nebst Motorrad geschont. Man ist fast immer auf 4000 m Höhe, einmal sogar auf 5.000 m und wenn es uns nicht gut geht, werden wir wenigstens gefahren.

Diaschau Bolivien 2

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